Förderung und KfW als Existenzgründer
Was sich für Existenzgründer tatsächlich unterscheidet — und was Sie deshalb vorbereiten sollten.
- Einkommensnachweis: Businessplan statt Historie
- Besonderheit: keine Steuerbescheide vorhanden – Förderkredite statt Bankkredit
Sechs Fragen, sechs Antworten
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Welche Förderung kann ein Existenzgründer beantragen?
Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit, ERP-Gründerkredit der KfW und Beratungsförderung des BAFA — dazu Landesprogramme.
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Wann muss ein Existenzgründer den Antrag stellen?
Immer vor Auftragsvergabe. Der sogenannte vorzeitige Maßnahmenbeginn ist der häufigste Grund für abgelehnte Förderanträge — wer den Handwerker beauftragt hat, bekommt nichts mehr.
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Lassen sich Förderungen kombinieren?
Teilweise. Zuschuss und Steuerbonus nach § 35c EStG schließen einander aus, KfW-Kredit und Landesprogramm sind oft kombinierbar. Prüfen Sie die Kumulierungsregeln jedes Programms einzeln.
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Braucht ein Existenzgründer für die Förderung einen Berater?
Für die meisten Energieprogramme ja — der Energieeffizienz-Experte ist Voraussetzung, und seine Kosten werden bezuschusst. Bei Gründungsförderung verlangt die Agentur eine fachkundige Stellungnahme.
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Muss ein Existenzgründer Fördermittel versteuern?
Zuschüsse sind in der Regel steuerpflichtige Betriebseinnahmen oder mindern die Anschaffungskosten. Bei Privatpersonen mindern sie die absetzbaren Kosten — doppelt absetzen geht nicht.
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Was passiert, wenn ein Existenzgründer die Auflagen nicht einhält?
Rückforderung samt Zinsen. Zweckbindungsfristen laufen oft fünf bis zwölf Jahre — wer vorher verkauft oder umnutzt, zahlt zurück.
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Wie möchten Sie weitermachen?
Sie können Ihre Angaben in vier Schritten hinterlegen und sich von einem Partnerunternehmen melden lassen — oder direkt selbst rechnen, ohne dass eine Zahl Ihr Gerät verlässt.