Private Altersvorsorge als Künstler oder Musiker
Was sich für Künstler oder Musiker tatsächlich unterscheidet — und was Sie deshalb vorbereiten sollten.
- Einkommensnachweis: EÜR und Steuerbescheide, Honorarnachweise
- Besonderheit: Künstlersozialkasse, stark schwankende Einnahmen, Mindestjahreseinkommen 3.900 €
Sechs Fragen, sechs Antworten
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Wie sorgt ein Künstler oder Musiker fürs Alter vor?
Über die Künstlersozialkasse sind Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, und die KSK trägt die Hälfte des Beitrags. Die Rente daraus ist allerdings gering — private Vorsorge ist Pflicht, nicht Kür.
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Lohnt sich die Rürup-Rente für einen Künstler oder Musiker?
Für Selbstständige mit hoher Steuerlast oft ja: Die Beiträge sind als Sonderausgaben absetzbar. Der Preis dafür ist völlige Unflexibilität — kein Kapitalwahlrecht, keine Kündigung, keine Vererbung ohne Zusatzbaustein.
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Kann ein Künstler oder Musiker die Riester-Rente nutzen?
Nur, wenn Sie rentenversicherungspflichtig sind oder einen förderberechtigten Ehepartner haben. Für die meisten Selbstständigen ist Riester deshalb keine Option, für über die KSK Versicherte dagegen schon.
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Wie viel sollte ein Künstler oder Musiker monatlich zurücklegen?
Als Faustregel 10 bis 15 Prozent des Einkommens. Bei stark schwankendem Einkommen ist eine kleine feste Rate plus jährliche Sonderzahlung im guten Jahr praktikabler als eine hohe monatliche Verpflichtung.
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Was passiert mit der Vorsorge eines Künstler oder Musiker bei Insolvenz?
Rürup-Verträge sind in der Ansparphase pfändungsgeschützt, gewöhnliche Lebens- und Rentenversicherungen nur in engen Grenzen. Das ist für Selbstständige mit Betriebsrisiko das stärkste Argument für Rürup.
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Reicht die Immobilie als Altersvorsorge für einen Künstler oder Musiker?
Nur bedingt. Ein abbezahltes Haus spart Miete, zahlt aber keine Rechnungen. Instandhaltung und Steuern laufen weiter, und verkauft ist es erst Geld, wenn ein Käufer da ist.
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Wie möchten Sie weitermachen?
Sie können Ihre Angaben in vier Schritten hinterlegen und sich von einem Partnerunternehmen melden lassen — oder direkt selbst rechnen, ohne dass eine Zahl Ihr Gerät verlässt.