Berufsunfähigkeitsversicherung als Journalist oder Autor
Was sich für Journalist oder Autor tatsächlich unterscheidet — und was Sie deshalb vorbereiten sollten.
- Einkommensnachweis: EÜR, Steuerbescheide, Honorarübersicht
- Besonderheit: Künstlersozialkasse möglich – halbiert den Beitrag zur Kranken- und Rentenversicherung
Sechs Fragen, sechs Antworten
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Braucht ein Journalist oder Autor eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Ja, und dringender als Angestellte: Ihr Einkommen ist schwankend, oft mehrere Auftraggeber, und eine Erwerbsminderungsrente gibt es für Sie oft gar nicht oder nur in geringer Höhe. Fällt die Arbeitskraft aus, fällt alles aus.
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Was kostet die Berufsunfähigkeitsversicherung für einen Journalist oder Autor?
Der Beitrag hängt an der Berufsgruppe, dem Eintrittsalter und der vereinbarten Rente. Körperlich arbeitende Berufe zahlen ein Vielfaches von Bürotätigkeiten — bei gleichem Alter und gleicher Rente.
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Wie hoch sollte die BU-Rente als Journalist oder Autor sein?
Als Richtwert 60 bis 80 Prozent Ihres durchschnittlichen Nettoeinkommens. Rechnen Sie mit dem Durchschnitt mehrerer Jahre, nicht mit dem besten — schwankend, oft mehrere Auftraggeberes Einkommen verleitet dazu, den Bedarf zu unterschätzen.
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Welche Fragen stellt der Versicherer einem Journalist oder Autor?
Zur Gesundheit der letzten fünf bis zehn Jahre und ausführlich zur Tätigkeit: welche Arbeiten Sie konkret ausführen, wie viel davon körperlich ist, ob Sie Mitarbeiter führen. Beschreiben Sie den Alltag genau — die Einstufung entscheidet über den Beitrag.
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Was passiert, wenn ein Journalist oder Autor bei den Gesundheitsfragen etwas vergisst?
Der Versicherer kann im Leistungsfall vom Vertrag zurücktreten, auch Jahre später. Fragen Sie Ihre Krankenkasse nach der Patientenquittung, bevor Sie den Antrag ausfüllen — dort steht, was tatsächlich abgerechnet wurde.
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Gibt es Alternativen für einen Journalist oder Autor, der keine BU bekommt?
Die Grundfähigkeitsversicherung, die Erwerbsunfähigkeitsversicherung und die Multi-Risk-Police. Alle leisten seltener als eine BU, sind aber deutlich besser als kein Schutz — und für körperlich arbeitende Berufe oft die einzige bezahlbare Lösung.
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Wie möchten Sie weitermachen?
Sie können Ihre Angaben in vier Schritten hinterlegen und sich von einem Partnerunternehmen melden lassen — oder direkt selbst rechnen, ohne dass eine Zahl Ihr Gerät verlässt.