Wallbox mit 11 oder 22 kW – was ist wirklich sinnvoll?
Mehr Ladeleistung klingt besser. Ist sie es auch?
Die 12-kW-Grenze entscheidet alles
Bis einschließlich 12 kW ist eine Wallbox beim Netzbetreiber nur anmeldepflichtig. Darüber wird sie genehmigungspflichtig – und der Netzbetreiber darf ablehnen. Deshalb ist 11 kW der Standard: anmelden, fertig. 22 kW bedeuten ein Genehmigungsverfahren mit offenem Ausgang.
Was 11 kW real bedeuten
Rund 50 bis 60 Kilometer Reichweite pro Ladestunde. Ein leerer Akku ist über Nacht voll. Für ein Auto, das abends heimkommt und morgens fährt, ist mehr Leistung schlicht wirkungslos – das Auto steht ohnehin zwölf Stunden.
Ob der Regelfall auf Ihre Zahlen passt, sehen Sie in wenigen Minuten – selbst gerechnet oder gemeinsam.
Wann 22 kW trotzdem Sinn ergeben
Wenn mehrere Fahrzeuge an einem Anschluss laden, etwa im Betrieb. Für den privaten Haushalt mit einem E-Auto zahlen Sie Genehmigungsaufwand und dickere Leitungen für einen Vorteil, den Sie nie nutzen. Und: Viele Autos laden ohnehin nur einphasig oder mit 11 kW.
Die Rechnung hängt an Ihren Zahlen, nicht an Durchschnittswerten. Wir rechnen sie kostenlos und unverbindlich mit Ihnen durch.