Private Altersvorsorge als Journalist oder Autor
Was sich für Journalist oder Autor tatsächlich unterscheidet — und was Sie deshalb vorbereiten sollten.
- Einkommensnachweis: EÜR, Steuerbescheide, Honorarübersicht
- Besonderheit: Künstlersozialkasse möglich – halbiert den Beitrag zur Kranken- und Rentenversicherung
Sechs Fragen, sechs Antworten
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Wie sorgt ein Journalist oder Autor fürs Alter vor?
Über die Künstlersozialkasse sind Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, und die KSK trägt die Hälfte des Beitrags. Die Rente daraus ist allerdings gering — private Vorsorge ist Pflicht, nicht Kür.
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Lohnt sich die Rürup-Rente für einen Journalist oder Autor?
Für Selbstständige mit hoher Steuerlast oft ja: Die Beiträge sind als Sonderausgaben absetzbar. Der Preis dafür ist völlige Unflexibilität — kein Kapitalwahlrecht, keine Kündigung, keine Vererbung ohne Zusatzbaustein.
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Kann ein Journalist oder Autor die Riester-Rente nutzen?
Nur, wenn Sie rentenversicherungspflichtig sind oder einen förderberechtigten Ehepartner haben. Für die meisten Selbstständigen ist Riester deshalb keine Option, für über die KSK Versicherte dagegen schon.
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Wie viel sollte ein Journalist oder Autor monatlich zurücklegen?
Als Faustregel 10 bis 15 Prozent des Einkommens. Bei schwankendem Einkommen ist eine kleine feste Rate plus jährliche Sonderzahlung im guten Jahr praktikabler als eine hohe monatliche Verpflichtung.
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Was passiert mit der Vorsorge eines Journalist oder Autor bei Insolvenz?
Rürup-Verträge sind in der Ansparphase pfändungsgeschützt, gewöhnliche Lebens- und Rentenversicherungen nur in engen Grenzen. Das ist für Selbstständige mit Betriebsrisiko das stärkste Argument für Rürup.
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Reicht die Immobilie als Altersvorsorge für einen Journalist oder Autor?
Nur bedingt. Ein abbezahltes Haus spart Miete, zahlt aber keine Rechnungen. Instandhaltung und Steuern laufen weiter, und verkauft ist es erst Geld, wenn ein Käufer da ist.
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Wie möchten Sie weitermachen?
Sie können Ihre Angaben in vier Schritten hinterlegen und sich von einem Partnerunternehmen melden lassen — oder direkt selbst rechnen, ohne dass eine Zahl Ihr Gerät verlässt.