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Förderung in Bayern

Was in Bayern anders geregelt ist als im Nachbarland — und worauf Sie deshalb vor dem Antrag achten sollten.

Auf einen Blick
  • Förderbank: BayernLabo und LfA Förderbank Bayern
  • Schwerpunkt: Bayerisches Wohnungsbauprogramm, Eigenwohnraumförderung und das 10.000-Häuser-Programm für Heizung und Gebäudehülle
  • Grunderwerbsteuer: 3,5 Prozent
  • Kaufnebenkosten bei 300.000 Euro Kaufpreis: rund 16.500 Euro (5,5 Prozent, ohne Maklerprovision)

Sechs Fragen, sechs Antworten

  1. Welche Landesförderung gibt es in Bayern?

    Die Förderbank des Landes ist die BayernLabo und LfA Förderbank Bayern. Ihr Schwerpunkt liegt auf Bayerisches Wohnungsbauprogramm, Eigenwohnraumförderung und das 10.000-Häuser-Programm für Heizung und Gebäudehülle. Diese Mittel kommen zusätzlich zu den bundesweiten KfW- und BAFA-Programmen.

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  2. Lässt sich die Förderung aus Bayern mit KfW-Mitteln kombinieren?

    In vielen Fällen ja — Landesdarlehen und KfW-Kredit schließen einander meist nicht aus. Zuschuss und Steuerbonus nach § 35c EStG dagegen schon. Prüfen Sie die Kumulierungsregeln jedes Programms einzeln, bevor Sie beantragen.

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  3. Was ist die Besonderheit der Förderung in Bayern?

    Mit 3,5 Prozent hat Bayern die niedrigste Grunderwerbsteuer Deutschlands — bei 400.000 Euro Kaufpreis sind das rund 12.000 Euro weniger als in NRW.

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  4. Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Bayern?

    3,5 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro sind das 10.500 Euro; zusammen mit Notar und Grundbuch landen Sie bei rund 16.500 Euro, also etwa 5,5 Prozent — die Maklerprovision noch nicht gerechnet.

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  5. Wann muss der Förderantrag in Bayern gestellt werden?

    Immer vor Auftragsvergabe. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn ist bundesweit der häufigste Ablehnungsgrund: Wer den Handwerker schon beauftragt hat, bekommt nichts mehr — auch nicht rückwirkend.

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  6. Wo stellt man den Antrag in Bayern?

    Bei der BayernLabo und LfA Förderbank Bayern beziehungsweise über die Hausbank, die den Antrag weiterleitet. Für die meisten Energieprogramme ist zusätzlich ein Energieeffizienz-Experte vorgeschrieben; seine Kosten werden bezuschusst.

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