Förderung in Hamburg
Was in Hamburg anders geregelt ist als im Nachbarland — und worauf Sie deshalb vor dem Antrag achten sollten.
- Förderbank: Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
- Schwerpunkt: Wärmeschutz im Bestand, Heizungstausch, Solarförderung und Eigentumsförderung für Haushalte mit mittlerem Einkommen
- Grunderwerbsteuer: 5,5 Prozent
- Kaufnebenkosten bei 300.000 Euro Kaufpreis: rund 22.500 Euro (7,5 Prozent, ohne Maklerprovision)
Sechs Fragen, sechs Antworten
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Welche Landesförderung gibt es in Hamburg?
Die Förderbank des Landes ist die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg). Ihr Schwerpunkt liegt auf Wärmeschutz im Bestand, Heizungstausch, Solarförderung und Eigentumsförderung für Haushalte mit mittlerem Einkommen. Diese Mittel kommen zusätzlich zu den bundesweiten KfW- und BAFA-Programmen.
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Lässt sich die Förderung aus Hamburg mit KfW-Mitteln kombinieren?
In vielen Fällen ja — Landesdarlehen und KfW-Kredit schließen einander meist nicht aus. Zuschuss und Steuerbonus nach § 35c EStG dagegen schon. Prüfen Sie die Kumulierungsregeln jedes Programms einzeln, bevor Sie beantragen.
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Was ist die Besonderheit der Förderung in Hamburg?
Hamburg schreibt über die Klimaschutzverordnung bei Dachsanierungen eine Photovoltaikpflicht vor — die Förderung ist darauf abgestimmt.
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Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hamburg?
5,5 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro sind das 16.500 Euro; zusammen mit Notar und Grundbuch landen Sie bei rund 22.500 Euro, also etwa 7,5 Prozent — die Maklerprovision noch nicht gerechnet.
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Wann muss der Förderantrag in Hamburg gestellt werden?
Immer vor Auftragsvergabe. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn ist bundesweit der häufigste Ablehnungsgrund: Wer den Handwerker schon beauftragt hat, bekommt nichts mehr — auch nicht rückwirkend.
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Wo stellt man den Antrag in Hamburg?
Bei der Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) beziehungsweise über die Hausbank, die den Antrag weiterleitet. Für die meisten Energieprogramme ist zusätzlich ein Energieeffizienz-Experte vorgeschrieben; seine Kosten werden bezuschusst.
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Wie möchten Sie weitermachen?
Sie können Ihre Angaben in vier Schritten hinterlegen und sich von einem Partnerunternehmen melden lassen — oder direkt selbst vergleichen.