Förderung in Berlin
Was in Berlin anders geregelt ist als im Nachbarland — und worauf Sie deshalb vor dem Antrag achten sollten.
- Förderbank: Investitionsbank Berlin (IBB)
- Schwerpunkt: Programme für Mietwohnungsneubau, energetische Sanierung und Effizienzhaus-Standards im Bestand
- Grunderwerbsteuer: 6,0 Prozent
- Kaufnebenkosten bei 300.000 Euro Kaufpreis: rund 24.000 Euro (8,0 Prozent, ohne Maklerprovision)
Sechs Fragen, sechs Antworten
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Welche Landesförderung gibt es in Berlin?
Die Förderbank des Landes ist die Investitionsbank Berlin (IBB). Ihr Schwerpunkt liegt auf Programme für Mietwohnungsneubau, energetische Sanierung und Effizienzhaus-Standards im Bestand. Diese Mittel kommen zusätzlich zu den bundesweiten KfW- und BAFA-Programmen.
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Lässt sich die Förderung aus Berlin mit KfW-Mitteln kombinieren?
In vielen Fällen ja — Landesdarlehen und KfW-Kredit schließen einander meist nicht aus. Zuschuss und Steuerbonus nach § 35c EStG dagegen schon. Prüfen Sie die Kumulierungsregeln jedes Programms einzeln, bevor Sie beantragen.
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Was ist die Besonderheit der Förderung in Berlin?
Der Schwerpunkt liegt auf Mehrfamilienhäusern und Genossenschaften, weniger auf Eigenheimen.
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Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Berlin?
6,0 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro sind das 18.000 Euro; zusammen mit Notar und Grundbuch landen Sie bei rund 24.000 Euro, also etwa 8,0 Prozent — die Maklerprovision noch nicht gerechnet.
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Wann muss der Förderantrag in Berlin gestellt werden?
Immer vor Auftragsvergabe. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn ist bundesweit der häufigste Ablehnungsgrund: Wer den Handwerker schon beauftragt hat, bekommt nichts mehr — auch nicht rückwirkend.
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Wo stellt man den Antrag in Berlin?
Bei der Investitionsbank Berlin (IBB) beziehungsweise über die Hausbank, die den Antrag weiterleitet. Für die meisten Energieprogramme ist zusätzlich ein Energieeffizienz-Experte vorgeschrieben; seine Kosten werden bezuschusst.
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Wie möchten Sie weitermachen?
Sie können Ihre Angaben in vier Schritten hinterlegen und sich von einem Partnerunternehmen melden lassen — oder direkt selbst vergleichen.