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Förderung in Nordrhein-Westfalen

Was in Nordrhein-Westfalen anders geregelt ist als im Nachbarland — und worauf Sie deshalb vor dem Antrag achten sollten.

Auf einen Blick
  • Förderbank: NRW.BANK
  • Schwerpunkt: NRW.Wohneigentum als zinsgünstiges Darlehen, progres.nrw für Heizung, Solarthermie und Speicher, dazu Modernisierungsförderung
  • Grunderwerbsteuer: 6,5 Prozent
  • Kaufnebenkosten bei 300.000 Euro Kaufpreis: rund 25.500 Euro (8,5 Prozent, ohne Maklerprovision)

Sechs Fragen, sechs Antworten

  1. Welche Landesförderung gibt es in Nordrhein-Westfalen?

    Die Förderbank des Landes ist die NRW.BANK. Ihr Schwerpunkt liegt auf NRW.Wohneigentum als zinsgünstiges Darlehen, progres.nrw für Heizung, Solarthermie und Speicher, dazu Modernisierungsförderung. Diese Mittel kommen zusätzlich zu den bundesweiten KfW- und BAFA-Programmen.

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  2. Lässt sich die Förderung aus Nordrhein-Westfalen mit KfW-Mitteln kombinieren?

    In vielen Fällen ja — Landesdarlehen und KfW-Kredit schließen einander meist nicht aus. Zuschuss und Steuerbonus nach § 35c EStG dagegen schon. Prüfen Sie die Kumulierungsregeln jedes Programms einzeln, bevor Sie beantragen.

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  3. Was ist die Besonderheit der Förderung in Nordrhein-Westfalen?

    Mit 6,5 Prozent liegt NRW beim höchsten Grunderwerbsteuersatz — zusammen mit Notar und Grundbuch landen Sie bei 8 bis 9 Prozent Nebenkosten, vor der Maklerprovision.

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  4. Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Nordrhein-Westfalen?

    6,5 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro sind das 19.500 Euro; zusammen mit Notar und Grundbuch landen Sie bei rund 25.500 Euro, also etwa 8,5 Prozent — die Maklerprovision noch nicht gerechnet.

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  5. Wann muss der Förderantrag in Nordrhein-Westfalen gestellt werden?

    Immer vor Auftragsvergabe. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn ist bundesweit der häufigste Ablehnungsgrund: Wer den Handwerker schon beauftragt hat, bekommt nichts mehr — auch nicht rückwirkend.

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  6. Wo stellt man den Antrag in Nordrhein-Westfalen?

    Bei der NRW.BANK beziehungsweise über die Hausbank, die den Antrag weiterleitet. Für die meisten Energieprogramme ist zusätzlich ein Energieeffizienz-Experte vorgeschrieben; seine Kosten werden bezuschusst.

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