Förderung in Thüringen
Was in Thüringen anders geregelt ist als im Nachbarland — und worauf Sie deshalb vor dem Antrag achten sollten.
- Förderbank: Thüringer Aufbaubank (TAB)
- Schwerpunkt: Wohneigentumsförderung für Familien, Modernisierung im Bestand und Programme für Ortskerne
- Grunderwerbsteuer: 5,0 Prozent
- Kaufnebenkosten bei 300.000 Euro Kaufpreis: rund 21.000 Euro (7,0 Prozent, ohne Maklerprovision)
Sechs Fragen, sechs Antworten
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Welche Landesförderung gibt es in Thüringen?
Die Förderbank des Landes ist die Thüringer Aufbaubank (TAB). Ihr Schwerpunkt liegt auf Wohneigentumsförderung für Familien, Modernisierung im Bestand und Programme für Ortskerne. Diese Mittel kommen zusätzlich zu den bundesweiten KfW- und BAFA-Programmen.
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Lässt sich die Förderung aus Thüringen mit KfW-Mitteln kombinieren?
In vielen Fällen ja — Landesdarlehen und KfW-Kredit schließen einander meist nicht aus. Zuschuss und Steuerbonus nach § 35c EStG dagegen schon. Prüfen Sie die Kumulierungsregeln jedes Programms einzeln, bevor Sie beantragen.
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Was ist die Besonderheit der Förderung in Thüringen?
Thüringen hat die Grunderwerbsteuer 2024 von 6,5 auf 5,0 Prozent gesenkt — bei 300.000 Euro Kaufpreis sind das 4.500 Euro weniger.
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Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Thüringen?
5,0 Prozent. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro sind das 15.000 Euro; zusammen mit Notar und Grundbuch landen Sie bei rund 21.000 Euro, also etwa 7,0 Prozent — die Maklerprovision noch nicht gerechnet.
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Wann muss der Förderantrag in Thüringen gestellt werden?
Immer vor Auftragsvergabe. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn ist bundesweit der häufigste Ablehnungsgrund: Wer den Handwerker schon beauftragt hat, bekommt nichts mehr — auch nicht rückwirkend.
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Wo stellt man den Antrag in Thüringen?
Bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) beziehungsweise über die Hausbank, die den Antrag weiterleitet. Für die meisten Energieprogramme ist zusätzlich ein Energieeffizienz-Experte vorgeschrieben; seine Kosten werden bezuschusst.
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Wie möchten Sie weitermachen?
Sie können Ihre Angaben in vier Schritten hinterlegen und sich von einem Partnerunternehmen melden lassen — oder direkt selbst vergleichen.